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Das Gebiet `!Still Rüss-Rickenbach`! ist eine Landschaft an der `F33f`_`[Reuss`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reuss_(Fluss)]`_`f und ein 1992 ausgewiesenes `F33f`_`[Naturschutzgebiet`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schutzgebiete_in_Natur-_und_Landschaftsschutz]`_`f in den `F33f`_`[Schweizer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schweiz]`_`f Kantonen `F33f`_`[Aargau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanton_Aargau]`_`f und `F33f`_`[Zürich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanton_Zürich]`_`f. Es umfasst eine schmale `F33f`_`[Auenlandschaft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flussaue]`_`f von `F33f`_`[nationaler Bedeutung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Auengebiete_von_nationaler_Bedeutung_im_Kanton_Aargau]`_`f an einer 6,5 Kilometer langen Flussstrecke im Unteren Reusstal mit Auwäldern, `F33f`_`[Altwässern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Altwasser_(Fluss)]`_`f und `F33f`_`[Feuchtgebieten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Feuchtgebiet]`_`f in mehreren kleineren Schutzgebieten.

Das Areal «Still Rüss-Rickenbach» ist das grösste in einer Reihe von sieben Auenschutzgebieten am Unterlauf der Reuss. Es wird in der `F33f`_`[Weltdatenbank der Schutzgebiete`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=World_Database_on_Protected_Areas]`_`f (WDPA) unter der Objektnummer 148606 geführt und entspricht als `F33f`_`[Biotop- und Artenschutzgebiet`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Biotop-_und_Artenschutzgebiet]`_`f der `F33f`_`[IUCN-Kategorie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IUCN-Kategorie]`_`f IV. Es ist ein wichtiges Element der Naturlandschaft in der geschützten Region «`F33f`_`[Reusslandschaft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reusslandschaft]`_`f» des `F33f`_`[Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesinventar_der_Landschaften_und_Naturdenkmäler_von_nationaler_Bedeutung]`_`f und liegt im grössten Projektgebiet des `F33f`_`[Auenschutzparks Aargau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Auenschutzpark_Aargau]`_`f.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f]

>>Contents

• `F0af`_`[Geografie`#geografie]`_`f
• `F0af`_`[Schutzgebiete`#schutzgebiete]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Geografie

Das 208 Hektar grosse Schutzgebiet erstreckt sich über den Flussabschnitt der Reuss zwischen der Strassenbrücke von Rickenbach und der `F33f`_`[Brücke Rottenschwil–Unterlunkhofen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reussbrücke_Rottenschwil–Unterlunkhofen]`_`f. Dazwischen überqueren bei Ottenbach und Werd noch `F33f`_`[zwei weitere Brücken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Brücken_über_die_Reuss]`_`f den Fluss.

Die Reuss hat in der langgezogenen Schwemmebene ein geringes Gefälle. Bei Rickenbach liegt die Bodenoberfläche auf der Höhe von 385 m und sinkt bis nach Rottenschwil nur um etwa fünf Meter. Südlich von Rickenbach, also flussaufwärts, liegt der obere Teil der Reussebene mit der Mündung der `F33f`_`[Lorze`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lorze]`_`f. In dieser Fläche liegt das Auenschutzgebiet «Ober Schachen – Rüssspitz» mit einem Teil der Maschwander Allmend, die im `F33f`_`[Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesinventar_der_Moorlandschaften_von_besonderer_Schönheit_und_von_nationaler_Bedeutung]`_`f verzeichnet ist. Im Norden folgt flussabwärts an das Schutzgebiet «Still Rüss-Rickenbach» die geschützte Auenlandschaft «Rottenschwiler Moos» mit dem Gebiet des `F33f`_`[Flachsees`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flachsee]`_`f.

Etwa fünf Sechstel der Fläche des Schutzgebiets befinden sich in den Aargauer Gemeinden `F33f`_`[Aristau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Aristau]`_`f, `F33f`_`[Jonen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jonen]`_`f, `F33f`_`[Merenschwand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Merenschwand]`_`f, `F33f`_`[Oberlunkhofen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Oberlunkhofen]`_`f, `F33f`_`[Rottenschwil`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rottenschwil]`_`f und `F33f`_`[Unterlunkhofen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Unterlunkhofen]`_`f und ein Sechstel in den Zürcher Gemeinden `F33f`_`[Obfelden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Obfelden]`_`f und `F33f`_`[Ottenbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ottenbach_ZH]`_`f. Die Kantonsgrenze liegt im südlichen Abschnitt der Auenlandschaft mitten im Fluss.

Zwischen dem Flussraum, der durch Hochwasserschutzdämme und Verbauungen definiert ist, und den auf beiden Seiten anschliessenden Landwirtschaftsflächen liegen Reliktzonen der ursprünglichen Flussaue mit Feuchtgebieten, Wäldern und Stillgewässern. Neben älteren Dämmen aus dem 19. Jahrhundert folgen auf einigen Abschnitten neue, höhere Schutzdämme dem Flussgebiet; sie wurden im 20. Jahrhundert teilweise mit grösserem Abstand zum Fluss errichtet, um das Gebiet im Auwald als Überschwemmungsraum und Naturschutzfläche zu erhalten.

Von Osten erreichen mehrere Seitenbäche die Reuss: Bei Unterlunnern mündet der Lindenbach direkt in den Fluss, bei Ottenbach der Tobelbach in den Fabrikkanal der ehemaligen Mühle und Seidenweberei Ottenbach, nördlich davon der Grenzbach, bei Jonen der `F33f`_`[Jonenbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jonenbach]`_`f in den Fluss und bei Unterlunkhofen der Kanal der Alten Jonen mit dem Werderholzkanal sowie der Arnerbach. Das Wasser der Alten Jonen wird von der tiefer liegenden Fläche neben dem Fluss mit dem `F33f`_`[Pumpwerk`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pumpwerk]`_`f «Werderhölzli» in die Reuss gehoben. Das ist auch bei allen Gewässern auf der linken Seite der Reuss nötig, wo die Ebene von `F33f`_`[Mühlau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mühlau_AG]`_`f bis Rottenschwil bei den Reusskorrektionen des 19. und 20. Jahrhunderts durch Dämme vom Fluss getrennt wurde. Die zahlreichen Bäche und Entwässerungsrinnen münden hier in den elf Kilometer langen «Reusskanal», einen `F33f`_`[Binnenkanal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Binnenkanal]`_`f, in dem sich das Oberflächen- und Drainagewasser sammelt, bevor es mit den zwei Pumpwerken «Schachen» und «Rottenschwil» in die Reuss geschöpft wird.

>>Schutzgebiete

Das Auengebiet «Still Rüss-Rickenbach» ist durch das kantonale Reussuferschutzdekret vom 17. März 1966, die Auenschutzverordnung des Bundes vom 28. Oktober 1992 und die Verordnung über das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler geschützt.

Im Auenschutzgebiet und an seiner Grenze befinden sich einige andere national bedeutende Schutzgebiete, die teilweise schon 1974 vom Kanton Aargau als Naturreservate festgelegt worden waren:`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]

• Naturschutzgebiet Lunnergrien, ZH (Flachmoor)
• Naturschutzgebiet Oberschachen, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Neuland, AG (Flachmoor)
• Naturschutzgebiet Ried Gmeimatt, ZH (Amphibienlaichgebiet)
• `F33f`_`[Naturschutzgebiet Bibelaas`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Naturschutzgebiet_Bibelaas]`_`f, ZH (Flachmoor)
• Naturschutzgebiet Gmeimatt, ZH (Flachmoor)
• Naturschutzgebiet Burenholz, AG (Flachmoor)
• Naturschutzgebiet Dorfrüti, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Bremengrien, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Rüssmatte Jonen, AG (Flachmoor)
• Naturschutzgebiet Rüssmatten, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Aristauer Schachen, AG (Flachmoor)
• Naturschutzgebiet Halbmond, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Heftihof, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Friedgraben, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Schnäggenmatten, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Schnäggematte, AG (Flachmoor)
• `F33f`_`[Naturschutzgebiet Giriz Rottenschwil`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Naturschutzgebiet_Giriz_Rottenschwil]`_`f, AG (Flachmoor)
• Naturschutzgebiet Giriz, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Stille Reuss, AG (Amphibienlaichgebiet)
• Naturschutzgebiet Stille Reuss, AG (Flachmoor)

>>Literatur

• Erich Kessler: `*Naturschutz im intensiv genutzten Agrarraum – Reusstalsanierung.`* In: `*Natur und Landschaft.`* 51, 1976, S. 191–196.
• Max Werder (u. a.): `*Kanton Aargau. Sanierung der Reusstalebene. Ein Partnerschaftswerk.`* Aarau 1982.
• H. Oehninger: `*Melioration der Reussebene.`* In: `*Wasser- und Energiewirtschaft.`* 56. Jg., 1964, S. 379–382.
• B. Schelbert (u. a.): `*Die Vogelwelt der Reussebene. Eine Entwicklungsgeschichte 1971–1993.`* 1995.

>>Weblinks

Commons

: Still Rüss-Rickenbach

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• Karte des Auenschutzgebiets
• Objektblatt «Still Rüss-Rickenbach» im Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung (PDF; 1,6 MB)
• Still Rüss-Rickenbach in der `*World Database on Protected Areas`*
• `*Auenschutzpark Aargau. Reussebene und Flachsee`* auf `*stiftung-reusstal.ch`* (PDF; 1,8 MB)
• Auenschutzpark Aargau im Geoportal des Kantons Aargau
• Die Reussebene. Landschaft von nationaler Bedeutung auf `*zh.ch`* (PDF; 1,0 MB)

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Auen in der Reussebene auf `*ag.ch,`* abgerufen am 18. Dezember 2023.
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Max Werder (u. a.): `*Kanton Aargau. Sanierung der Reusstalebene. Ein Partnerschaftswerk.`* Aarau 1982, S. 114.

47.2909538.387712`:coordinates`aKoordinaten: 47° 17′ 27,4″ N, 8° 23′ 15,8″ O; CH1903: 671791 / 238219

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